Griechenland 1995

Das war bisher mein einziger Rucksackurlaub

Den Urlaub machten wir mit insgesamt
 4 Personen + 4 Rucksäcken



Fähre in Ikaria

Auf der Fahrt nach Ikaria standen wir an der Reling der Fähre und man vernahm schon den Geruch von wildem Thymian, der vom Wind von der Insel zum Schiff getragen wurde. Am Hafen wurde uns direkt ein Zimmer angeboten. Wir blickten kurz hinein und nahmen 2 Zimmer. Sie waren sauber und (auch nicht zu verachten) recht günstig, ca. 20 DM pro Zimmer/Nacht.

 

 

Die Fähre ist das Beförderungsmittel um in den Kykladen ein Inselhüpfen durchzuführen. Die Kosten variieren von Jahr zu Jahr sehr stark. Es ist ratsam sich beim Fremdenverkehrsamt Griechenland in Frankfurt/Main ein Fahrplan für die aktuelle Saison zu besorgen. Wir landeten in Samos und fuhren mit einem Taxi nach Karlovassi im Norden von Samos. Hier blieben wir nur eine Nacht und machten uns am nächsten Tag mit der Fähre nach Ikaria. Eine kleine Insel nordöstlich von Samos.


Ohoh!! - Ganz schön tief.


Ein Dorf auf der Nordseite von Ikaria

Mit einem gemieteten Auto fuhren wir an einem einzigen Tag über ganz Ikaria. Die Insel war zu dem Zeitpunkt (1995) noch nicht von Touristen überlaufen.

 

 

 


Gasse zum Hafen in Ikaria


Wir verbrachten 3 Tage in Ikaria und genossen die freundlichen Leute und die lauen Nächte in den wenigen Tavernen und Restaurants. Strände und Sand sind in Ikaria nicht so häufig vorhanden. Sand ist meist im Norden. Im Süden gibt es nur kleinere Kiesstrände, die sich jedoch fürs Schnorcheln sehr gut eignen, da im Kiesboden viele Fische und andere Wassertiere ihre Nahrung besorgten.


Die Hafenpromenade von Naxos

Mit der Fähre ging es weiter nach Naxos, wo wir 2 Nächte blieben. Naxos ist ein sehr lebhaft. Pauschaltouristen und Rucksacktouristen sind etwas gleich verteilt. An der Hafenpromenade geht stets die Post ab. Viele Bars, Restaurants und Diskotheken laden zum Austoben ein.


Torbogen in Naxos

Im etwas höher gelegenen Teil von Naxos sieht man erst, wie schön der Ort an sich ist. Kleine Gässchen und viele Treppen und Torbögen erzeugen etwas abseits vom Trubel eine romantische und illusionistische Atmosphäre.

Des weiteren bietet Naxos, die grösste Insel der Kykladen, viele Obstgärten und Weinberge.


Ruine von Naxos

Auf einer vorgelagerten Insel findet man noch Relikte einer vergangenen Kultur. Das Portal zeugt von einer imposanten Epoche.


Eine der schönen Gassen in Naxos

Man hat das Gefühl, die Gassen und Treppen hören nicht mehr auf. Ich kann nur sagen - die Mühe lohnt sich.