| Tunesien 1986 | |||
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Nach meiner Bundeswehrzeit von 4 Jahren und der dazugehörenden Berufsweiterbildung hatte ich mir bis zur Einstellung bei der Bundeszollverwaltung einen ersten grossen Urlaub verdient.
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Im Oktober 1986 flog ich nach Tunesien und zwar nach Monastir. Dort in der Nähe war der Club Paradiso, ein Animationshotel. Dort angekommen war jedoch durch ein Unwetter die Strasse weggespült und so wurden ca. 30 Personen (mit mir) in ein funkelnagelneues Hotel verfrachtet. Es lag nur ca. 1 km vom Club Paradiso weg. Ein Superkasten mit viel Mamor und Betten die gemauert waren. Leider war in diesem exklusiven Laden nicht viel los, weil wir die einzigsten Gäste diese 600-Betten-Hotels waren. Klar Küche und alle Extras waren auf uns abgestellt. Nach 3 Tagen wollte ich jedoch wieder zu meinen Club. Dort war es wirklich sehr gut. Man konnte alle möglichen Sportarten machen, Windsurfen, Tennis, Fussball, Wasserball, Paragliding mit Boot und vieles mehr. Ich lernte dort ein paar nette Leute kennen.
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Auf dem Weg nach Tunis besuchten wir einer der grössten islamischen Moscheenanlagen. Dort wird der islamische Glaube im Land gepflegt und geschichtlich aufgearbeitet.
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Ein Tagesausflug der wirklich lohnt ist der nach Tunis, mit einem Abstecher nach dem untergegangen Karthago. Die alten Ruinen versetzen einen in die harte Vergangenheit zurück – sehr empfehlenswert.
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Das Highlight des Urlaubs war jedoch die Drei-Tages-Safari für ca. 250 DM. Ein alter Landrover-Jeep, der schon ziemlich am Rosten war. Die Mannschaft bestand aus einem Fahrer und dem Führer. |
Ein belgische Paar, ein reicher Schweizer mit seiner indischen Frau, sowie zwei französiche Bauern, die den Urlaub im Fernsehen gewonnen hatten. Ich war der einzigste Deutsche, jedoch die Belgierin konnte gut Deutsch, Französich und Englisch. Sie war immer im Stress mit dem Übersetzen, da gerade die Franzosen mit fremden Sprachen rein gar nichts anfangen konnten. |
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So ging es ungefähr 1.700 km durch Tunesien, südlich bis zum zweitgrößten Collosseum in EL JEM und weiter an der Küste bis zur Meeroase Gabes. Dort besuchten wir ein Garten, in dem Palmwein hergestellt wurde – sehr lecker, aber auch sehr alkoholreich, la lalala lalalalala???.
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